Ergebnisse aus der Verhaltensbiologie

Um nun die Effektivität der aus Kunststoff gefertigten Rabenkrähenattrappe zu untersuchen, wurde im Rahmen einer Examensarbeit an der Universität Hamburg eine Studie durchgeführt. Für die Untersuchung wurden neun Wohnblocks mit Balkonen in Hamburg ausgewählt. Es handelte sich um Bauten, die in Kerngebieten der Hamburger Stadttaubenbestände lagen. Alle Inhaber der Wohnungen hatten über Belästigungen durch Tauben auf dem Balkon geklagt. Die Balkone wurden abwechselnd, nach dem Kauf einer Rabenkrähenattrappe, insgesamt 32 Wochen lang beobachtet.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass nach Aufstellen der künstlichen Rabenkrähe die Tauben ausweichendes Verhalten zeigten. Die Tauben hielten einen Abstand von durchschnittlich 2,47 m zu der Rabenkrähenattrappe ein. Hauptsächlich zeigte sich eine signifikante Verringerung der Tauben vor allem in einem Radius von 4 m. Alle Balkone blieben in der Beobachtungszeit taubenfrei.